Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule
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Anfahrt

Ganzheitliche-Legasthenie-Förderung

 

 

 
   
 

 

(Staatsinstitut für Bildungsforschung München)

 

 

Können Sie den obigen Text lesen?

 

So oder ähnlich nimmt ein Kind Texte wahr, wenn es eine Lese- und Rechtschreibstörung hat. Es versteht sich von selbst, dass ein Kind, das auf diese Weise Buchstaben und Wörter wahrnimmt, Probleme beim Lesen, Schreiben und Verstehen von Texten hat.

 

Betroffene Schüler der 5. und 6. Klassen erfahren über einen Elternbrief vom Start der Ganzheitlichen-Legasthenie-Fördermaßnahme.

 

Eine Legasthenie (Lese- und Rechtschreibstörung) ist oft mit Schwierigkeiten im generellen Lernen und mit einer hohen psychischen Belastung der betroffenen Kinder verbunden. Eine individuelle Förderung der Schüler unterstützt deshalb die Lernentwicklung in besonderem Maße.

 

In dieser Legasthenie-Förderung wird eine individuelle und ganzheitliche Lern-förderung angestrebt, die die besonderen Schwierigkeiten der Schüler berücksichtigt und auch die Faktoren einbezieht, die bei Ihrem Kind zu diesen Schwierigkeiten führen. Außerdem sollen die Stärken der Schüler unterstützt und gefördert werden, um das Selbstbewusstsein zu stärken und Möglichkeiten zu finden, die „Schwächen“ zu kompensieren.

 

Im Folgenden sehen Sie einen Überblick über die Schwerpunkte der Ganzheitlichen Legasthenie-Förderung  an der Schule:

  • Stärkung des Selbstvertrauens:
    seelische Entlastung, um ein entspanntes Lernen zu ermöglichen
  • Brain Gym: Bewegung hilft dem Gehirn auf die Sprünge!
  • Ganzheitliche Bild- und Gestalt-therapie:
    Durch spontanes  Malen können Gefühle ausgedrückt werden und eine seelische Stärkung erfolgen.
  • Förderung der Lesekompetenz:
    Durch das Lesen wird automatisch das Schreiben gefördert. Außer-dem ist die Lesekompetenz für alle Schulfächer von Bedeutung.
  • Spielerisches Lernen
  • Förderung des strukturierten Arbeitens

 

Die Legasthenie-Förderung wird von Frau von Tucher durchgeführt, die durch ihre Zusatzausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie und als Therapeutin für Ganzheitliche-Bild-und-Gestalttherapie vielseitige Ansätze in die Legasthenie-Förderung einbringen kann.

 

Zum Schluss nun die „Übersetzung“ des obigen Textes:

 

Das Lesen- und Schreiben-

lernen ist für mich schwierig.

Viele Buchstaben sind sich

sehr ähnlich.

Aber was mich interessiert und

was mir Spaß macht, das lerne

ich auch.

Fehler sind dabei erlaubt!

Sie sind sogar wichtig für den

Lernprozess!

Trick durchschaut?

                 (Staatsinstitut für Bildungsforschung München)

 

Constanze von Tucher

Chancengleichheit:

 

Betreuung bei Legasthenie/Lese-Rechtschreib-Schwäche

 

 

Eine Tasse

Sicher eine Tasse

Henkel nach links

Henkel nach rechts

Kopfüber läuft sie aus

Aber

Es ist doch eine Tasse.

 

Ein b

Sicher ein b

Bauch nach links

Bauch nach rechts

Kopfüber und gedreht

Aber

Ist es doch kein b?                   SMH 07

 

 

Legasthenie bzw. die Lese-Rechtschreib-Schwäche ist eine Verminderung der Lese- und Rechtschreibfähigkeit, die trotz normaler oder überdurchschnittlicher Intelligenz auftritt. Legasthenie liegt in unterschiedlichen Ausprägungen und Schweregraden vor.

 

Seit 1999 besteht für Schüler mit einer anerkannten Lese- und Rechtschreibstörung die Möglichkeit, einen Nachteilsausgleich zu erhalten.

 

In meiner Tätigkeit als Legasthenie-Betreuungslehrerin stehe ich seit 2005 für betroffene Schüler und deren Eltern als Ansprechpartner in allen Fragen zum Thema Legasthenie zur Verfügung. Ich berate Schüler und Eltern z.B. im Hinblick auf Förder- und Übungsmöglichkeiten zu Hause, außerschulische Förderinstitutionen oder allen organisatorischen Fragen zum Nachteilsausgleich. Als Bindeglied zwischen Schüler, Eltern, Lehrern, Schulleitung und Schulpsychologin sorge ich für eine unkomplizierte Umsetzung der Chancengleichheit trotz Legasthenie.                                         Sandra Müller-Hoffmann  

 





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