Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule
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Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule, Staatliche Realschule Meitingen
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„Los, wir müssen aufräumen und alles vom Boden aufheben.“

„Ja, schnell, dann können wir noch kehren.“

„Und dann müssen wir leise sein. Unbedingt. Nicht rumschreien oder so. Da erschrickt sie sonst.“

 

Manche Unterrichtsstunden beginnen anders:

Ich öffne die Klassenzimmertüre. Alle Schülerinnen und Schüler sitzen schon auf ihren Plätzen und verstummen augenblicklich, als sie mich bemerken. Der Boden ist blitzblank. Nichts liegt herum. Zwanzig Augenpaare schauen mich gespannt und aufmerksam an. Die Ursache für so viel Disziplin und Ordentlichkeit? Nun ja, ich – die Lehrerin –  bin nicht der Grund dafür. Wer dann?

Unsere Schulhunde - Bella und Lino

 

Unsere Unterrichts-Begleithündin

 

Bella

 

 

Unser Wahlfach-Hund

und Schullandheim-Begleithund

Lino

Ein Hund gehört nicht in die Schule!

 

Ein Schulhund fördert eine entspannte, produktive Arbeitsatmosphäre im Klassenzimmer. Allein die Gegenwart eines Hundes trägt zur Stressminderung und zur Stimmungsaufhellung der Schülerinnen und Schüler und natürlich auch der Lehrkraft bei. So trägt der Einsatz des Tieres auch präventiv zur Vermeidung von Prüfungs- und Schulängsten bei.

 

Positive Auswirkungen zeigen sich auch im Zusammenhang mit dem Sozialverhalten der Kinder: Ihre Bereitschaft, Konflikte zu vermeiden und Regeln zu befolgen, steigt und damit wird der Aufbau sozialer Kompetenzen gefördert. Ein Schulhund trägt außerdem zur Entwicklung von Arbeitstugenden wie z. B. Disziplin und Ordentlichkeit bei.

 

Außerdem darf nicht vergessen werden, dass ein Hund Kinder zur Bewegung motiviert. Dies wird besonders deutlich, wenn der Hund im Schullandheim oder nachmittags im Wahlfach eingesetzt wird. So kann man dem aktuellen Trend einer bewegungsarmen Freizeit vor dem Fernseher oder Computer entgegensteuern. Das Tier, als Teil der Natur, verdeutlicht den Schülerinnen und Schülern deren Wert, sodass diese dafür sensibilisiert werden und die Wertschätzung gegenüber der Natur und Umwelt steigt.

 

Letztendlich ist ein Hund ein Partner, der mit den Schülerinnen und Schüler Freuden und Sorgen teilt. Dies tut er ohne zu bewerten. Er ist einfach nur da und unterstützt somit Kinder und ganz besonders auch Jugendliche in der schwierigen Phase der Pubertät. Bei Schullandheim-Aufenthalten trägt die Anwesenheit eines Hund zur Linderung von Heimweh bei.

 

Den Schülerinnen und Schülern ist sehr wohl bewusst, welche positiven Veränderungen der Hund ins Klassenzimmer bringt und sie danken es ihm damit, dass sie für ihn Verantwortung übernehmen.  Sie wollen, dass sich der Hund wohl fühlt und dass es ihm gut geht, sodass er weiterhin im Klassenzimmer anwesend sein möchte. Da dies nur in Gemeinsamkeit gelingen kann, wird ganz beiläufig die Teamkompetenz geschult und das Klassenklima verbessert.

 

So kann man mit dem Einsatz eines Klassenhundes gleich mehrere schulart- und fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziele, die im bayerischen LehrplanPLUS ausgewiesen sind, erfüllen:

 

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung

    „ [Die Schülerinnen und Schüler] entwickeln Verantwortungsbewusstsein für Natur und Umwelt und erweitern ihre Kenntnisse über die komplexe und wechselseitige Abhängigkeit zwischen Mensch und Umwelt…“

  • Gesundheitsförderung

    „Die Schülerinnen und Schüler setzen sich mit den Themenfeldern Ernährung, Bewegung, Hygiene, Stress/psychische Gesundheit, Sucht-/Ge­waltprävention auseinander und lernen, achtsam und verantwortungsvoll mit sich selbst umzugehen.“

  • Soziales Lernen

    „Sie üben Selbstbeherrschung, übernehmen Verantwortung und zeigen Hilfsbereitschaft. Sie gestalten Beziehungen auf der Grundlage von Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Toleranz und Selbstbestimmtheit; sie haben Respekt vor anderen Standpunkten und sind fähig, Kompromisse zu schließen, die der Gemeinschaft nützen.“

  • Werteerziehung                                                                                                                                                   „Das christliche Menschenbild und die daraus abzuleitenden Bildungs- und Erziehungsziele sind Grundlage und Leitperspektive für die Achtung vor dem Leben…“1

 

In unsere Schule gehören UNBEDINGT Hunde:

Bella und Lino!

Sandra Müller-Hoffmann

 

1 LehrplanPLUS: Schulart- und fächerübergreifende Bildungs- und Erziehungsziele sowie Alltagskompetenz und Lebensökonomie

http://www.lehrplanplus.bayern.de/uebergreifende-ziele/realschule

Zugriffsdatum: 03.06.2017

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