Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule
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Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule, Staatliche Realschule Meitingen
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Wir sind dabei! 

Wir sind Europa!

BE Great - don´t discriminate:  
Erasmus-Schüler*innen erhalten Zertifikate"


Nachdem nun die diesjährigen Reisen in unsere Partnerländer Italien, Portugal und Bulgarien erfolgreich stattfanden und viele Erasmus-Schüler*innen die verschiedensten Erfahrungen sammeln konnten, erhielten sie feierlich ihre jeweiligen Zertifikate! 
Stolz versammelten sich alle Beteiligten zu einem Gruppenfoto!
Die entstandenen "Week-Videos" von jeder Fahrt wurden dabei ebenfalls in der Aula abgespielt, sodass jeder Schüler und jede Schülerin der RSM ein paar Impressionen des Erasmus-Projektes aufschnappen konnte. 
Sicher ist auf jeden Fall: Es waren wunderbare Erfahrungen, in jeder einzelnen Woche!
Das Erasmus-Team 

Bulgarien 

 

Da die Corona-Lage es mittlerweile wieder zuließ fand neben der Fahrt im März nach Italien und im April nach Portugal auch die Reise vom 02.05. – 07.05. nach Bulgarien statt. 5 Mädels aus der 9. Und 10. Jahrgangsstufe machten sich in Begleitung des Lehrers Herr Probst und unserem Direktor Herr Kühn auf diesen Trip.

 

Wir machten uns am Montag, den 02.05.22, schon früh auf den Weg zum Münchener Flughafen, denn unser Flug ging bereits um 09.25 Uhr. Zwar mit etwas Verspätung kamen wir bereits nach 2 Stunden Flug in der bulgarischen Hauptstadt, Sofia, an. Am Terminal angekommen wurden wir direkt von freundlichem Lächeln empfangen, denn die bulgarischen Erasmusschüler warteten schon gespannt auf uns. Danach ging es ziemlich schnell. Wir lernten jeweils unsere Gastfamilie bzw. Gastschülerin kennen und dann trennten sich direkt unsere Wege. Die Lehrer fuhren ins Hotel und wir Schülerinnen in das Zuhause unserer Gastfamilien, in dem wir für die ganze Woche untergebracht waren. Den restlichen Tag hatten wir Freizeit und konnten mit unseren Gastschülern ein bisschen Zeit verbringen und sie besser kennenlernen. 

Doch schon am nächsten Tag, dem 03.05.22, fing es direkt mit unserem Programm an. Wir trafen uns alle, unteranderem auch die Schüler und Lehrer aus Italien, Portugal, Zypern und Litauen, an der 144 High-School in Sofia. In der Aula sammelten sich dann alle und wir wurden freundlich von den bulgarischen Lehrern und von der Direktorin der Schule begrüßt. Da sich die Schule vor allem auf Kunst, Tanzen und Singen konzentriert, wurden uns von Schülern traditionelle Tänze aus Bulgarien vorgeführt und wir bekamen ein Konzert von einer Gruppe aus 6 Schülerinnen, die das Lied „Gimme! Gimme! Gimme! (A Man After Midnight)“ von ABBA sangen. Nach diesen großartigen Auftritten durften wir alle gemeinsam, als Icebreaker, in die traditionellen Tänze hineinschnuppern und hatten eine Mini-Tanzstunde. Nach einer kleinen Pause ging es mit einer Führung durch die Schule weiter. Wir durften beim Tanzunterricht zuschauen und uns in den normalen Unterricht einer 8. Klasse setzen. Außerdem nahmen wir an einem Workshop zum Thema „honesty – Ehrlichkeit“ teil, bei dem wir in verschiedene Gruppen aufgeteilt wurden und in dieser Gruppe dann über eine Frage diskutieren mussten. Nach einem zweiten kurzen Konzert verabschiedeten wir uns und hatten für den Rest des Tages Freizeit.

Am Mittwoch, dem 04.05.22, stand im Programm die Sightseeingtour in Sofia. Treffpunkt war an der Universität St. Kliment Ohridski, die direkt die erste Sehenswürdigkeit unserer Tour war. Als nächstes sahen wir die Nationalbibliothek der Heiligen Kyrill und Method. Natürlich warfen wir auch einen Blick in die Alexander-Newski-Kathedrale, denn sie ist DAS Wahrzeichen von Sofia. Neben ihr sahen wir natürlich auch noch weitere bedeutende Bauwerke, wie die kleine Sveti Nicolay Kirche mit ihren vergoldeten Kuppeln. Dort ist der Brauch, dass man seinen größten Wunsch auf einen Zettel schreiben kann, diesen dann in eine große Truhe wirft und wenn man fest an ihn glaubt, dieser in Erfüllung geht. Natürlich haben wir das auch gemacht! Außerdem waren wir bei der Sophienkirche, die Kirche des heiligen George Rotunda und dem Nationaltheater. Zu jedem dieser Sehenswürdigkeiten wurde etwas von den bulgarischen Schülern selbst, natürlich alles auf Englisch, erzählt. Auch an diesem Tag hatten wir die restliche Zeit frei und konnten noch ein bisschen durch das Stadtzentrum schlendern.

Am Donnerstag, den 05.05.22, unser vorletzter Tag machten wir einen Ausflug nach Plovdiv, die zweitgrößte Stadt Bulgariens und einer der ältesten in ganz Europa. Nach ca. 2 Stunden Busfahrt kamen wir an. Auch dort sahen wir uns bedeutende Sehenswürdigkeiten, wie das Roman Theatre, Hisar Kapia (mittelalterliches Tor), Nebet Tepe (Hügel) an und wir besuchten das Ethnographic Museum. Doch dieses Mal wurden wir von einem Guide geführt, der uns zu dieser Altstadt Interessantes erzählte. Nach der Tour hatten wir kurz Freizeit und konnten in der Stadtmitte etwas Essen gehen. Danach ging es für uns wieder auf den Weg zurück nach Sofia, denn wir hatten am Abend noch eine kleine Abschlussfeier. Die Feier fand im Grami-Hotel statt Nach einem gemütlichen und leckeren Abendessen, wurden uns die Erasmus Zertifikate überreicht, wir schauten ein tolles aber auch emotionales Video über Erasmus und ließen den letzten gemeinsamen Abend in Ruhe ausklingen.

Am Freitag, den 06.05.22 und somit auch schon unser letzter Tag, machten wir noch einen kleinen Ausflug in das Vrana-Park-Museum. Auch hier hatten wir eine Führung, bei der wir viele interessante Dinge lernten, denn der Park wurde extra so angelegt, dass er den Eindruck macht, als wäre er natürlich. Der Park gehört dem ehemaligen bulgarischen König und somit stand im Zentrum des Gartens der Vrana-Palastes. Auch diesen Tag hatten wir die restliche Zeit frei und konnten unseren letzten richtigen Tag mit unseren Gastschülern zu Ende gehen lassen.

Am Samstag, den 07.05.22, flogen wir nach dieser erfolgreichen, schönen, eindrucksvollen aber auch anstrengenden Woche einerseits traurig andererseits auch glücklich wieder nach Deutschland. 

Nach diesen 5 Tagen in Bulgarien steht fest, dass sich die Mühe der bulgarischen Lehrer und Schülern definitiv gelohnt hat und wir, die Schüler und Lehrer aus Deutschland, Portugal, Litauen, Italien und Zypern eine wunderschöne und erlebnisreiche Woche hatten, die mit durchgehend schönem und warmen Wetter belohnt wurde und bei der wir aber auch besonders eine Sache gelernt haben: Dass vor allem wir Deutschen das schätzen sollten, was wir hier in Deutschland haben. Uns war bewusst, dass Bulgarien nicht das wohlhabendste Land ist, doch trotzdem war es anfangs schwierig, da wir Deutschen solche Bedingungen einfach nicht gewohnt sind. Es sind ganz andere Traditionen und Lebensverhältnisse, und das obwohl Bulgarien innerhalb Europas ist und gerade einmal 2 Stunden Flug von Deutschland entfernt ist. Dennoch war Bulgarien eine Reise wert und wir haben viele interessante Erfahrungen und tolle Momente gesammelt!

 

Hannah Elstner

 

ERASMUS

Be great, don’t discriminate

Portugalfahrt

vom 25.04.2022 – 30.04.2022

 

Voller Erwartung wurde die Woche von Schüler*innen und auch Lehrer*innen herbeigesehnt. Alle wollten nach nun zwei Jahren fast komplett ohne eine Reise endlich wieder neue Breiten erkunden, anderes Essen probieren, eine fremde Kultur kennenlernen, aber natürlich vor allem neue Bekanntschaften schließen. Dafür war das Treffen der sechs Partnerländer Deutschland, Italien, Zypern, Litauen, Bulgarien und Portugal, das dieses Mal ganz in der Nähe von Lissabon, Portugal‘s Hauptstadt, stattfand, die perfekte Gelegenheit.

 

Leider startete unsere Fahrt nach Portugal am Montag erst einmal mit gleich zwei schlechten Nachrichten: Zum Einen konnte uns Frau Rigatos krankheitsbedingt nicht begleiten. Dafür hat sich kurzfristig Frau Döppler bereit erklärt, Herrn Probst auf dieser Reise zu unterstützen. Zum Anderen schrumpfte die Schülerzahl von fünf auf vier, da uns Corona auch hier einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Doch die verbliebenen Sechs waren trotzdem super gelaunt und voller Vorfreude. 

 

Niemand wusste ganz genau, was uns erwarten würde, aber genau deswegen fieberten wir der Woche umso mehr entgegen. Wir durften den Alltag in portugiesischen Gastfamilien und auch einen Schultag unserer Partner hautnah miterleben. Wir entdeckten viele Unterschiede zu unserer Heimat in Deutschland, aber auch so manche Gemeinsamkeiten. Die wohl bedeutendste Lektion, die wir recht bald lernen mussten war, dass die typisch deutsche Pünktlichkeit nicht im Einklang mit der portugiesischen Lebenseinstellung steht. 

 

Unser abwechslungsreiches Programm startete am Dienstag, nachdem alle Teilnehmer angekommen waren, erst einmal mit einer Vorstellungsrunde. Vor allem der Altersunterschied zwischen den teilnehmenden Schülern wurden dabei deutlich (14 – 19 Jahre). 
Zwischen den Programmpunkten hörte man immer wieder Gespräche in sieben verschiedenen Sprachen, und man konnte nur raten, was gerade gesprochen wurde. Nach einer kleinen Stärkung mit typisch portugiesischen Köstlichkeiten ging es mit einem Sportworkshop weiter, bei dem wir unsere Partner besser kennen lernen sollten, indem wir verschiedenste Aufgaben gemeinsam bewältigen sollten. Zum Glück mussten wir nicht joggen, „because jogging is trash“ wie es ein deutscher Teilnehmer auf den Punkt brachte. Dafür gab es Volleyball, Tauziehen, Tennis, Basketball und vieles mehr. 

Nach einer 2 1/2 -stündigen Mittagspause, in der wir unter anderem das Essen der Schulkantine testeten, folgte ein Workshop zum Thema „Family“, dem Value von Portugal. Es wurden stumme Präsentationen von unterschiedlichen Situationen erarbeitet. Nach Schulschluss stand den Schülern der Abend zur freien Verfügung.

 

Am Mittwoch ging es gleich in der Früh, d.h. mit der landestypischen Verspätung, am Vormittag mit dem Bus in den moderneren Teil von Lissabon. Wir besuchten als erstes ein interaktives Naturwissenschaftsmuseum. Nachdem wir in der Mittagspause ein nahgelegenes Einkaufszentrum erkundet hatten, bekamen wir auch schon unsere Aufgabe für den Nachmittag: Wir sollten in Gruppen unterschiedliche Märchen wie Cinderella, die drei kleinen Schweinchen, Rotkäppchen und andere, nachstellen. Dabei durften wir nur die Worte „Chocolate, Pudding und Banana“ verwenden. Als alle Gruppen fertig waren, ging es zurück zur Schule. Am Abend trafen sich die meisten Teilnehmer nochmal am Strand, spielten Volleyball, sammelten Muscheln, aßen Pizza und genossen den Sonnenuntergang. 

An unserem vierten Tag in Portugal, am Donnerstag, ging es nochmal nach Lissabon, jetzt allerdings in den historischeren Teil. Vormittags war unsere Aufgabe, in Gruppen Fotos von wichtigen Denkmälern zu machen und diese später zu posten. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto mit allen Teilnehmern fuhren wir mit dem Bus weiter nach Belém, einem Stadtteil von Lissabon. Dort stärkten wir uns erst einmal mit einem Mittagessen und probierten anschließend die berühmten „Pasteis de Belém“, ein gefülltes Süßgebäck aus Blätterteig mit einer Ei-Pudding-Füllung, deren Herstellung wir in einer gläsernen Manufaktur verfolgen konnten. Zum Abschluss des Tages nahmen wir an einer Führung im Kunstmuseum teil, bei der so mancher sein Kunsttalent entdecken konnte.

 

Den letzten ganzen Tag verbrachten wir an der Schule. Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe kümmerte sich um das Schneiden und Bearbeiten unserer Märchenfilme von Mittwoch und der Rest nahm an einem Kunstworkshop teil. Hierbei bemalten wir ganz typisch portugiesische Fliesen, die dann, nach dem Brennen, in der Schule ausgestellt werden sollen. Bei unserer letzten offiziellen Zusammenkunft wurden die nun fertigen Filme und unsere Fotos von Donnerstag präsentiert und es kamen echte Meisterwerke zum Vorschein. 
Danach fuhren wir mit dem Bus zu einem wirklich schicken Strandrestaurant. Dort schlemmten wir in vollen Zügen und anschließend gab es eine feierliche Zeugnisvergabe. Leider mussten die bulgarischen Teilnehmer bereits zum Flughafen. Nach einer großen Verabschiedung von allen Schülern und Lehrern blieben einige noch am Strand zum Spazieren, während andere bereits zur Schule zurückfuhren. Alle bedauerten, dass wir schon wieder unsere Koffer packen mussten. Am Abend wurden wir von unseren Gastfamilien noch reich beschenkt. Deswegen und auch wegen des portugiesischen Wetters, eine ganze Woche (fast) ohne Regen, aber mit viel Sonnenschein und 28° C, fiel uns der Abschied umso schwerer. 

 

Doch leider konnten wir dem Unvermeidlichen nicht entkommen und so trafen wir uns am Samstag sehr früh am Flughafen in Lissabon. Dort verabschiedeten wir uns von unseren Gastfamilien, versprachen uns aber, in Kontakt zu bleiben. Wir kamen ohne größere Verspätungen am späten Nachmittag wieder in Meitingen an. 

Diese wunderschöne Zeit hat uns allen wieder verdeutlicht, wie schön es ist, internationale Kontakte zu haben, und wie sehr man selbst in nur einer Woche als ganze Gruppe zusammenwachsen kann. Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn man merkt, dass man die Sprachen und Kulturen der sechs Länder über Englisch miteinander verbinden kann und sich alle untereinander verständigen können. 

 

Karolin Unger (9e)

 

Erasmus+ meets human rights 

 

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Solidarität begegnen.

 

So lautet der erste Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR).

Am „Internationalen Tag der Menschenrechte“ erinnern die Vereinten Nationen traditionell an das 1948 unterschriebene Dokument und unser aller Verpflichtung, für die Menschenrechte einzustehen.

Mit dieser Erklärung setzten sich die 28 Schülerinnen und Schüler des Erasmus+ Projektes vor diesem besonderen Tag intensiv auseinander. In einer PowerPoint-Präsentation wurden die 30 Artikel niedergeschrieben und verbildlicht, um der Schulfamilie einen Überblick über die Rechte zu geben, die unabhängig von Faktoren wie Herkunft, Geschlecht, Religion oder politischer Überzeugung allen Menschen zustehen. 

Jedoch sind unter anderem das Recht auf Leben, das Recht auf die Abwesenheit von Sklaverei und Folter und das Recht auf Religionsfreiheit oder Gleichheit vor dem Gesetz auch Jahrzehnte später keine Selbstverständlichkeit für alle Menschen. 

Sich am „Human Rights Day“ zu beteiligen, war für das Erasmus+Team unserer Schule aber selbstverständlich. So wurde die gesamte Schulfamilie mobilisiert, um an diesem besonderen Tag – als Ergänzung der Präsentation über alle Menschenrechte - einen Flashmob in der Aula zu gestalten. 

Bereits Wochen zuvor wurde der Tanz im Sportunterricht aller Klassen geübt. Am 10.12.21 war es dann so weit. Alle, die in der Aula einen Tanzplatz ergattern konnten, beteiligten sich am Flashmob und durchtanzten die Pause, um die Botschaft der Schulfamilie zu verbreiten: „Steht ein und steht auf für die Einhaltung der Menschenrechte“

Auch die anderen Partnerländer des Erasmus+-Projektes beteiligten sich mit vielen verschiedenen Aktionen am Human Rights Day!

Das Erasmus+Team wünscht der Schulfamilie eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit und ein reisefreudiges, vom Austausch europäischer Werte geprägtes gutes Neues Jahr 2022!

 

Euer Erasmus+Team mit den Lehrern Lisa Ottmann, Daniel Probst und Dominik Füßmann 

Realschule Meitingen nimmt an internationalen Erasmusdays 2021 teil

 

Am 15.10. 2021 nahm die Realschule im Zusammenhang mit dem Erasmus+ Projekt "Be Great - Don´t Discriminate" auch an den internationalen ErasmusDays 2021 teil. 

 

Dabei wurden in der Aula ganztägig Bildimpressionen aus dem gerade laufenden Erasmus+Projekt gezeigt, um so der gesamten Schülerschaft einen Eindruck aus der Projektarbeit zu vermitteln.

 

In der großen Pause fand in der Aula dann eine kleine Challenge statt, bei dem die Schüler an einer Station ein Aufgabenblatt erhielten. Ziel war es die "Werte", die einen zentralen Aspekt in der Projektarbeit spielen, den englischen "Values" zuzuordnen. Die Schüler hatten eine Menge Spaß und der Andrang war enorm. Über 400 Challengeblätter wurden am Ende bei den Erasmus-Schülern abgegeben, wo eines der zahlreichen Give-Aways wie Taschen, Stifte, Tassen und vieles mehr auf sie wartete.

 

Letztlich konnten vor allem die jüngeren Schüler einen weiteren Eindruck über das derzeitige Erasmus+Projekt gewinnen. Für das gesamte Erasmus-Team war die Aktion daher ein voller Erfolg.

"ONLINE DAYS LITAUEN"

Die Realschule Meitingen trifft sich coronabedingt erneut "virtuell".

 

“We are preparing for landing in Siauliai, Litauen.  We hope you had a great flight”, hörten wir als erstes eine mechanische Stimme, die leider nicht aus den Flugzeugslautsprechern kam, sondern vom Tonband, und uns in der Videokonferenz begrüßte. Da es die aktuelle Corona-Lage nicht anders zu ließ, fanden vom 12. bis 14. Oktober 2021 zum zweiten Mal „OnlineDays“ statt, stellvertretend für die eigentliche Fahrt nach Litauen.

 

Über 45 Teilnehmer aus Litauen, Bulgarien, Portugal, Zypern, Italien und natürlich Deutschland haben sich im Zusammenhang des Erasmus+Projektes „Be great – don’t discriminate“ sehr auf ein erneutes Treffen gefreut, selbst wenn es nur per Videokonferenz stattfinden konnte.

Die langen Vorbereitungen zahlten sich endlich aus und nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Schüler und Lehrer, selbstverständlich auf Englisch, durften wir mit diversen Videos Litauen, Vilnius und das Lieporiai Gymnasium genauer kennenlernen. Dies begeisterte sowohl die Schüler aus der 9. und 10. Jahrgangsstufe als auch die zuständigen Lehrer (Herr Probst, Herr Füßmann, Frau Ottmann). Danach wurde genau überprüft, wie gut wir aufgepasst hatten, das ausgespielte Kahoot-Quiz wurde dabei zu unserem Stolz vom deutschen Team gewonnen.

 

Nach einer kurzen Zusammenfassung des letzten Treffens von Herrn Probst, ging es weiter mit den Vorstellungen der Länder Portugal, Italien, Bulgarien und Deutschland, die die „Values“ Ehrlichkeit, Familie und Courage mit kurzen PowerPoint Präsentationen und darauf folgenden Kahoot-Spielen erarbeitet haben. Wir durften den Wert „Liebe“ vorstellen. Aber natürlich auf Englisch, was uns zwar nur kleine Schwierigkeiten bereitete, die Aufregung aber auf jeden Fall noch weiter ankurbelte. Danach folgte der litauische Workshop zum Thema „Self-Esteem“, der aus Präsentationen, Vorträgen einzelner Personen, Rätseln und Spielen bestand. Dazu wurden uns noch Spiele gezeigt, die den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit eines Teams unterstützen sollen. Das war eine lustige und willkommene Abwechslung zum sonstigen Sitzen.

 

Am nächsten Tag ging es mit einem Ratespiel weiter, bei dem jedes teilnehmende Land eine Lüge und eine Wahrheit über sein Land erzählt hatte, die dann von jeweils einem anderen Land erraten werden musste. Das erhöhte den Spaßfaktor um ein Vielfaches und gleichzeitig erfuhren wir noch ein paar sehr interessante Fakten über unsere Partnerländer.

Ein weiterer Programmpunkt war die Vorstellung der „Lieporiai Youth Organisation ZINGSNIS“ der litauischen Schule, die Jugendlichen bei Alkohol- und Drogenabhängigkeit hilft. Sie veranstaltet auch Camps für Jugendliche, die jetzt durch Corona auch nur online stattfinden. Nun folgten einige sehr lustige Spiele für uns Schüler, die Erasmus-Lehrer sahen uns dabei interessiert zu.

Darauffolgend präsentierte Zypern einen Workshop zum Value „Friendship“, der größtenteils über Abstimmungen, aber auch aus einer PowerPoint Präsentation und einer Meinungsdarstellung in Diagrammen erfolgte. Wir nahmen mit unseren Handys daran teil und genossen die sehr gut vorbereiteten Themen.

Im Anschluss bearbeiteten wir einen Musikworkshop der litauischen Musiklehrerin und ihren Schülern. Dieser beinhaltete ein kurzes Konzert der Schüler auf traditionellen Instrumenten und zwei Anleitungen für Bastelprojekte. Das erste sollte ein kleines Musikinstrument werden. Bei den Litauern funktionierte es gut, bei uns leider nicht so sehr. Wir sind wohl nicht so bastelbegabt. Dafür gelang das zweite Projekt, ein Fadentelefon, umso besser. Sogar Herr Kühn versuchte sein Glück und bastelte ein eigenes Telefon.

Dann haben uns zwei litauische Jungs verschiedene Songs vorgestellt, die in Litauen in den Charts und im Radio laufen und sehr beliebt sind.

 

Am nächsten und leider auch letzten Tag sollte jedes Land einen typischen Song vorstellen, der sehr beliebt ist. Wir haben uns für „Herzbeben“ von Helene Fischer entschieden. Nach diesem eher lustigen und entspannten Teil folgte eine ernste Diskussion über Cyberbullying, die von einem Youtube-Video begleitet wurde.

Danach wurde über litauische Traditionen berichtet und unser neues Wissen natürlich sofort in einem Kahoot abgeprüft. Das deutsche Team konnte einen weiteren Sieg für sich verbuchen. Nach einer kurzen Teambesprechung sollten wir Ähnlichkeiten zu unseren Traditionen vorstellen. So konnten wir noch viele interessante Traditionen der anderen fünf Länder kennenlernen und erfahren, wie ähnlich sich doch manche Bräuche sind, obwohl sie von überall aus Europa stammen.

Jetzt folgte ein Kochworkshop, in dem wir unter Anleitung der Litauer lernten, eine „Cold Red Beet Soup“ zu kochen. Sie hat den meisten von uns wirklich gut geschmeckt. Währenddessen haben die anderen Länder, die wegen Corona nicht kochen durften, einen traditionellen Tanz gelernt.

Schließlich haben wir noch mit WordArt ein Foto mit Wünschen gestaltet und an unsere Partnerschüler geschickt, während wir unsere Suppe aufgegessen haben. Am Ende haben sich noch alle bei unseren „Gastgebern“ und allen, die etwas vorgestellt haben, bedankt.

 

Nach diesen drei intensiven Tagen waren wir uns alle einig, dass das Projekt wirklich gelungen war und es eine unglaublich tolle Erfahrung war, die die Mühe auf jeden Fall wert war. Wir haben online das Beste aus der Corona-Situation gemacht, aber eines steht fest: Wir können es nicht erwarten uns vielleicht im nächsten Jahr richtig zu treffen, direkt in die Länder zu reisen und echten Kontakt mit den Partnerschülern zu haben. Mit einer Menge Erfahrungen, vielen Eindrücken und neuen Bekanntschaften verließen wir nach diesem Tag die Schule und waren sehr stolz, ein Teil von Erasmus und diesem Projekt zu sein.

 

Euer Erasmus-Team (Bericht von Karolin Unger)

 

 

“ONLINE DAYS ZYPERN”

 

Die Realschule Meitingen beschreitet in ihrer

Erasmus+Partnerschaft coronabedingt neue Wege und

führt erstmals virtuelle Tage „auf Zypern“ durch.

 

 

 

"We are preparing landing to Nikosia, Cyprus! Sunny weather and 30°C!” So begrüßte uns die Stimme im Filmclip eines Landeanflugs auf Zypern und die virtuellen “OnlineDaysZypern“ vom 14.-16. April 2021 starteten. Im Zusammenhang mit dem Erasmus+ Projekt „Be Great – Don´t Discriminate“ stand eigentlich schon im März 2020 der Besuch der zypriotischen Partnerschule auf dem Programm. Die Flüge waren bereits gebucht und die Enttäuschung bei den Schülern und Schülerinnen dann groß, denn die Pandemie ließ und lässt das nicht zu. Da sich jedoch alle beteiligten Lehrkräfte und Schüler der Partnerländer aus Bulgarien, Italien, Litauen, Portugal und Zypern nach dem Besuch im Dezember 2019 in Deutschland endlich wiedersehen wollten, um die Projektarbeit in größerem Rahmen fortsetzen zu können, ging man nun einen anderen, einen neuen Weg.

 

Über 60 Teilnehmer fanden sich so nach wochenlanger Planung und Vorbereitung durch die Lehrkräfte im virtuellen Raum ein und wurden von den Zyprioten wunderbar herzlich empfangen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde – die Kommunikation lief in den drei Tagen ausschließlich in englischer Sprache ab – wurde uns per Videoclip die „Forum Greek School“ vorgestellt. Da ein vollgepacktes Workshop-Programm auf die teilnehmenden Schüler*innen und Lehrkräfte wartete, ging es dann auch schon motiviert an die Arbeit, auch ohne die 30°C. Denn immerhin schien die Sonne in das große Klassenzimmer, in denen sich die acht teilnehmenden Schüler*innen und ihre betreuenden Lehrkräfte des Erasmus+ Teams der Realschule Meitingen (Hr. Füßmann, Fr. Ottmann und Hr. Probst) unter Einhaltung der gültigen Coronaregeln ihren Projektraum eingerichtet hatten.

 

Zunächst wurden die von den Erasmus+ Schülern vorbereiten Videos zum Thema Cybermobbing vorgestellt und die jeweilige Problematik herausgearbeitet. Nach Online-Diskussionsrunden in internationalen Kleingruppen und einem Vortrag des zypriotischen Schulpsychologen über Werte (natürlich immer noch alles auf Englisch) kam es zu einer Onlineabstimmung. Die für die Schüler*innen wichtigsten Werte, die einem möglichen Cybermobbing vorbeugen bzw. diesem entgegentreten, wurden so durch die „Peergroup“ ausgewählt und für die zukünftige Projektarbeit festgelegt. In einem anschließenden T-Shirt Workshop wurde die Werte auf produktive Weise noch einmal thematisiert.

 

Doch auch kulturelle Einblicke durften bei der virtuellen Reise auf die Mittelmeerinsel nicht fehlen. Durch verschiedene Videos wurde das Land facettenreich,  historisch und kulinarischen Besonderheiten sowie insbesondere auch die Städte Famagusta, Limassol und natürlich die Hauptstadt Nikosia in speziellen „Spaziergängen“ vorgestellt. Alle Teilnehmer erhielten dadurch zumindest einen kleinen Einblick, auch wenn ein realer Besuch durch Videos natürlich nicht ersetzt werden konnte. Das wurde hier noch einmal allen Teilnehmern bewusst und man hörte Schülerstimmen, die meinten: „Es wäre so schön jetzt, wirklich auf dieser tollen Insel zu sein und die Leute persönlich kennenzulernen! Das wäre dann das richtige Erasmus!“. Abgerundet wurden die Einblicke stets mit einem kurzen interaktiven Quiz oder Wettbewerb, bei denen einerseits die wichtigsten Infos noch einmal abgefragt wurden und andererseits der Spaßfaktor nicht zu kurz kam. Denn auch dieser darf bei einer solchen Projektveranstaltung natürlich nicht fehlen und so wurde beispielsweise gemeinsam ein traditioneller Tanz eingeübt: 60 Tänzer, verteilt auf 6 Länder, die gleichzeitig und über Videokonferenz verbunden einen zypriotischen Tanz einübten und vortanzten. Wenn wegen Corona schon nicht in großer Runde, dann wenigstens so. Das war das Credo. Die Freude über dieses verbindende Erlebnis war bei allen Schülern deutlich zu spüren.

 

Ein weiterer wichtiger Progammpunkt war die sogenannte „human library“, bei der verschiedene Personen als „lebendige Bücher“ über ihre persönlichen Schicksale in virtuellen Kleingruppen erzählten, wobei auch hier der Bezug zu Werten hergestellt wurde. So konnten die Schüler einer ehemals an Magersucht erkrankten Frau, einem durch einen Unfall in den Rollstuhl gezwungenen Mann, einem ehemals Drogensüchtigen sowie einem jungen Mann, der über seine Homosexualität sprach, gespannt lauschen und im Anschluss Fragen stellen. In einer sehr privaten Atmosphäre berührten die Schilderungen der „Bücher“ dabei nicht nur die deutschen Schüler, sondern alle Teilnehmer sehr.

 

In einer Aussprache im großen virtuellen Raum waren sich die Teenager einig, dass man niemals aufgeben dürfe. Eine Schülerin meinte direkt im Anschluss: „being human“ sollte immer das Ziel sein! Mensch sein, egal wie er ist!“. Diesem Fazit schloss sich auch der Schulleiter der Dr.-Max-Josef-Metzger Realschule Meitingen, Herr Kühn, an. Er bekräftigte alle Teilnehmer*innen darin, die europäischen Werte zu leben und in die Welt zu tragen und sich auch von Corona nicht aufhalten zu lassen. Er bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten. Bei den Schülern für ihr außerordentliches Engagement und bei den Lehrkräften für die aufwendige Organisation sowie Durchführung. Doch auch der mit dem Erasmus+-Programm langjährig betraute Schulleiter meinte: „Eine Reise in ein Land und der direkte Kontakt Austausch mit allen Teilnehmern wäre natürlich viel intensiver und nachhaltiger!“

 

Am Ende der „OnlineDaysZypern“ waren sich daher alle einig: Es war eine äußerst gelungene und tolle Lösung während der Pandemiezeit. Das virtuelle Meeting war erlebnisreich und produktiv für die Projektarbeit. Alte Freundschaften konnten aufgefrischt werden, neue wurden geschlossen und die Schüler sind um viele Erfahrungen reicher, welche ihnen zukünftig helfen, vollwertige Mitglieder der europäischen Gesellschaft zu werden und die Erasmus+Gedanken auszuleben. So meinten die Schüler abschließend: „Wir sind stolz dabei gewesen zu sein! Es hat uns wirklich weitergebracht, auch fürs Leben!“ Schnell wurde ergänzt: „Aber vor Ort wäre das wohl noch besser!“ So dachten die Schüler sehnsüchtig an die 30°C und die tolle Insel, zogen sich ihre dicken Jacken an und gingen bei 4°C vollgepackt mit Eindrücken und Erfahrungen in ein wohlverdientes Wochenende.

 

Erasmus-Team Realschule Meitingen

 

 

 

Internationale #Erasmusdays 2020

auch an der RSM 

 

 

 

 

Trotz Corona und aller derzeitigen Umstände nahm die Erasmus+AG auch am #ErasmusDay2020 teil. In Vorbereitung darauf haben die Schüler schon verschiedene Bilder gemacht und mit dem Satz „Erasmus+ bedeutet…“ versehen. Zusammen mit unseren internationalen Partnern aus den Ländern Bulgarien, Italien, Litauen, Portugal und Zypern nahmen wir davor am nationalen Fotowettbewerb teil. Diese Bilder wurden in einer Slideshow den g'anzen Tag in der Aula gezeigt, zusammen mit Impressionen der Erasmuswoche in Deutschland.  

In der Aula wurde zusätzlich eine Umfrage für unsere Mitschüler durchgeführt, was für sie Europa bedeutet. Dabei wurden Erasmus+Geschenke des Pädagoischen Auslanddienstes Deutschland verteilt. Nach nur wenigen Minuten waren alle Umfragezettel ausgefüllt und die Präsente wie Stofftaschen oder Masken im Erasmus+ Design vergriffen. Ein voller Erfolg. 

Zusätzlich wurde am Nachmittag eine internationale Videokonferenz mit unseren Partnern durchgeführt, bei der sich unserer Schüler mit den Partnerschülern austauschen konnten. Über 30 Schüler fanden sich so in einem virtuellen Chatroom wieder.  

Themenschwerpunkte waren dabei die gemachten Erfahrungen während des LockDowns sowie die derzeitige coronabedingte jeweilige Situation in den Schulen der verschiedenen Länder. Viele Schüler waren traurig, sich nur virtuell treffen zu können. Die Hoffnung der Schüler war dabei, sich bald auch wieder real und vor Ort in den beteiligten Partnerländern zu treffen. 

 

 

ERASMUS+ Projekt

"Be Great -

Don´t discriminate"

 

 

 

25 europäische Gastschüler und 10 Lehrer

aus Bulgarien, Italien, Litauen, Portugal und Zypern zu Besuch in Meitingen.

Abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Workshops zum Thema "Werte", Besichtung des NS-Dokuzentrums in München, der Fuggerei in Augsburg

und des Hauses der bayerischen Geschichte in Regensburg.

 

 

Europa Urkunde 2018

für die Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule

Erasmus+ Projekt „Going towards the FUTURE: Students in Europe through an educational entrepreneurial track“ (2017-2019)

An der Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule wurde ein neues, von der EU erfolgreich genehmigtes Erasmus+ Projekt ins Leben gerufen. Unsere Realschule durfte beim ersten Projekttreffen vom 10.12.2017 bis 16.12.2017 insgesamt 9 Lehrer und 22 Schüler aus den Partnerschulen in Norwegen (Nordkjosbotn), Portugal (Seixal), Italien (Portici) und Polen (Leżajsk) herzlich willkommen heißen. Ziel ist es, Europa für unsere Jugendlichen lebendig werden zu lassen. Erste Kontakte und Freundschaften konnten in der Schule und den Gastfamilien geknüpft werden.

 

 

Erasmus+Schüler mit Infostand am Europatag in Augsburg ( 7. Mai 2017)

 

 

Europäischer Besuch auf dem Wochenmarkt in Meitingen

 

Die Dr.-Max-Josef-Metzger-Schule nimmt im Rahmen des Erasmus+Projekts an einer internationalen Schulpartnerschaft teil. Am Freitag, den 09.03.2017, präsentierten die drei Partnerschulen aus der Tschechischen Republik (Rýmařov), Italien (Portici) und Polen (Leżajsk) gemeinsam mit der Realschule Meitingen ihre selbst produzierten Waren auf dem Wochenmarkt.

Die Schulpartner besuchen sich gegenseitig zu intensiven, länderübergreifenden Arbeitssitzungen. Im Rahmen dieses europäischen Projekts haben die Schüler die Firma "Europa für die Welt - Kinder helfen Kindern" mit dem Logo S.P.I.C.E.S. gegründet und den Besuchern des Wochenmarkts ihre Produkte angeboten. Die Schüler haben mit den europäischen Gästen von 8:00 bis 12:00 Gewürze, Schals, Tee und die von der Schülerfirma S.P.I.C.E.S. hergestellten Produkte angeboten. Selbstgefertigte Brezelanhänger, Tonfiguren aus Tschechien, handgefertigte Einkaufstaschen aus Italien und Korbwaren aus Polen wurden restlos verkauft.

Der Erlös von stolzen 500 Euro kommt den Kinder in Ahungalla, Sri Lanka, zugute. Die Organisation „Future for Children“ (Zukunft für Kinder), die unter der Leitung von Elfriede Süß nach der Tsunami-Katastrophe 2004 dort entstand, wird damit unterstützt. Mit Hilfe der Einnahmen aus der Schülerfirma werden im Kinderdorf unter anderem drei Lehrerstellen finanziert. Der Meitinger Bürgermeister Dr. Michael Higl begrüßte die internationalen Schüler und Lehrer persönlich auf dem Wochenmarkt. Die beteiligten Partnerschulen leben vor, wie Zusammenleben und Zusammenarbeit in einem vereinten Europa gelingen kann.

Wie wichtig es ist, Europa lebendig werden zu lassen, zeigt die Beteiligung der Dr.-Max-Josef-Metzger Schule am Augsburger Europatag, zu dem Markus Hodapp, Beauftragter für Europaangelegenheiten, einlädt. Die Realschule Meitingen wird am Europatag (07.Mai 2017) mit einem Infostand am Augsburger Rathausplatz vor Ort sein und das Erasmus+Projekt vorstellen.

(Christine Weinl)

SCHÖN WAR ES MITEINANDER

Unsere Gäste aus Italien, Polen und der Tschechischen Republik waren zu Besuch in Meitingen.

Besuch mit unseren Erasmus+ Gästen im Landratsamt am 06.03.2017

und anschließender Besichtigung der Fuggerei

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